Versammlungsrecht verteidigt!

Trotz der Umstände, die so abnormal sind, wie ich sie noch nie erlebt habe, gingen am Sonntag den 31. Jänner 2021 viele Menschen (ich auch) auf die Straße um gegen die überzogenen Maßnahmen zu demonstrieren. Bei den Umständen beziehe ich mich auf die Medien, die aus diesem Spaziergang einen Schlachthof gemacht haben, dessen Schlächter offenbar Mitglieder der NSDAP waren, nur um rechtfertigen zu können, weshalb man den Teilnehmern ihr Grundrecht entziehen soll.

Grundrecht

In der öffentlichen Debatte spielte das Thema Grundrecht kaum eine Rolle, als ob dieses Wort über Nacht seine Bedeutung verloren oder nie eine gehabt hätte. Die Hygiene-Vorschriften standen über allem, obwohl es bis zum heutigen Tag keinen Nachweis dafür gab, dass es im Freien bei Versammlungen zu Ansteckungen gekommen wäre. Nur um dieser Absurdität die notwendige Aufmerksamkeit zu schenken, nochmals zusammengefasst: Wegen einem nicht nachweisbaren Argument, wird die Wahrnehmung von Grundrechten untersagt. Mit dieser Argumentation ist nun alles möglich, quasi durch evidenzbasierte Parteibuch-Politik. Eine Remigration wäre selbst bei den Gutmenschen logisch begründbar „Je weniger Menschen sich im Land befänden, desto niedriger ist die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung“.

Medien

Die Berichte in den gekauften Medien beschäftigten sich, wie gewohnt, einseitig mit dem Spaziergang. Alles drehte sich um eine Minderheit, die auf fast jeder größeren Versammlung anzutreffen ist. Die Medien behaupteten alle, quer durch die Bank, dass die Eskalation von den Teilnehmern ausging, die Livestreams zeigten das Gegenteil. Es tummelten sich Medienmacher aus jedem politischen Lager herum, auch aus dem marxistisch-bolschewistischen Sumpf watschelten Lorenzo (der gerne ein Romeo wäre) neben Julia herum, deren „Arbeit“ darin bestand, diese Versammlung ins schlechtmöglichste Bild zu rücken. Aber wie ernst man diese Medien zu nehmen hat, wo Bonvalot & Sumpf in ihren Artikeln zitiert werden, wo Erwähnter unter anderem behauptet, er würde von Neonazis angegriffen worden sein, steht außer Diskussion. Die „Kronen Zeitung“ und „OE24“ erfreuen sich aus dem linken Lager immer größerer Beliebtheit, weil diese politisch korrekt berichten, also nicht was ist, sondern wie man es zu bewerten hat.

Mein Eindruck

Ich kam gegen 11:30 Uhr am Ring beim Maria-Theresien-Platz an, es war viel Polizei vor Ort und einige Spaziergänger flanierten schon am Ring in alle Richtungen. Manche standen entweder alleine oder in Gruppen herum und beobachteten das Geschehen. Jedes Detail aufzuzählen wäre uninteressant, da es schon bekannt ist. Doch eines möchte ich erwähnt haben: Ich war 4 Stunden bei dem Spaziergang dabei, aber eine Eskalation ist mir keine aufgefallen. Erst zu Hause las ich in den Medien wie furchtbar es gewesen sein soll, die über nichts anderes berichteten. Mein persönlicher Eindruck stand mit dem veröffentlichten medialen Bild im Widerspruch, was mich nicht überraschte sondern nur bestätigte.

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